BESSER GESUND

20 Mittelbilder

Psychogramme bestimmter Charaktere

Nach dem Lesen der Mittelbilder von Catherine Coulter habe ich mich entschlossen, diese hier in sehr komprimierter Form vorzustellen. Sie umfassen in der äußerst empfehlenswerten Originalliteratur etwa 50 Seiten pro Mittel und sind sehr plastisch mit sehr vielen Beispielen dargestellt. So kann man eigene Bekannte oder eben Patienten sehr präzise zuordnen. Außerdem enthalten die Mittelbilder viele Aspekte, die in europäischen und indischen Beschreibungen nicht vorkommen.


Arsenicum:

- erregbar, unruhig, angespannt, nervös, wachsam, getrieben, effizient, zwanghaft, mitunter derb, besorgt, pedantisch, akribisch, äußerst intelligent, stolz, arrogant, perfektionistisch, überehrgeizig, selbstsüchtig, (selbst)kritisch, unerbittlich, kompetent, verantwortlich, autoritär, dominant, überlegen, geringschätzig, verächtlich, elitär, diktatorisch, dogmatisch, skrupel- und rücksichtslos, fair (geben = nehmen)

- hochempfindlich, allergieanfällig, nicht widerstandsfähig genug für große Leistungen, ängstlich fasziniert von Krankheiten und Therapien, peinlich sauber (Putzanfälle, Bakterienphobie), alles ist makellos (partiell, ganz oder gar nicht), extreme Ernährungstheorien, Kontrollzwang, Thema Sicherheit, Gefahren, Geld

- selektiert, intolerant (Ideen, Freunde, Kunst), Fehler machen die anderen, Kritik an ihm tabu, ihm steht nur das Beste zu


Aurum:

- nach Fehleinschätzung, Fehlschlägen, Missgeschick, Macht- oder Geldverlust entmutigt, fällt auf oberflächlichen Glanz herein,  Lebensprüfungen, Liebe, zu hohe Erwartungen

- dann desillusioniert, Angst vor Verlust von Zuneigung, meint, Vorwürfe und Tadel zu verdienen, Apathie, Gesichtsverlust (Schlaganfall), fühlt sich degradiert, nutzlos, Depression, Lebensüberdruss, Melancholie, suizidale Verzweiflung, Schuld, Scham, Gewissensbisse, Selbstzweifel, stiller Kummer, in Gesellschaft gute Stimmung
- allgemein konservativ, konventionell, kleinmütig, strukturiert, rechtschaffen, hingebungsvoll, einfühlsam, autoritär, nicht diktatorisch, verantwortungsbewusst, vertrauensvoll
- Verzweiflung durch Schmerzen, Mittel schafft Mut, Vertrauen, Herzensgröße


Calcium carbonicum:

träge, friedlich, schwach, schwerfällig, gleichmütig, antriebslos, genügsam, zufrieden, konservativ, passiv, ruhige Akzeptanz, erschöpft, dann reizbar, kompensatorisch übererregt, aber auch hartnäckig, stur, einfältig, originell, pfiffig, albern, verletzlich, hält sich für unzulänglich, schwer von Begriff, ziellos im Denken, stellt sich dumm, desorientiert außerhalb von Zuhause (lange Mittelwirkung)


Causticum:

- akzeptiert/toleriert sich selbst und die Umstände, ignoriert die Schattenseiten

- vermeidet emotionale Situationen, immer mustergültig im Gleichgewicht, aalglatt, fehlerfrei, dämpft Begeisterung, verursacht dadurch Dissonanzen und Gefühlsaufwallungen, andere fühlen sich geradezu ungehobelt

- jedermanns Freund, immer für andere da, wohlwollender Egalitarismus (Nähe oder Distanz von der eigenen Urteilskraft bestimmt), äußerstes Mitleiden (die armen Tiere werden zu Fleisch -> Vegetarier, weint bei Todesanzeigen), viel Energie und Durchhaltevermögen, manipulativ, sehr gesprächig, schlagfertig, will überall dazugehören, heiter trotz Kummer

- nach tragischen Ereignissen unberechenbar, unbarmherzig, exzentrisch


Graphites:

- Freidenker, Lebenskünstler, Künstler, der noch nach einer Ausdrucksform sucht

- Überemotionalität und stürmischer Intellekt: unterdrückt oder überwältigt, beides vereinen: immer die Kontrolle behalten

- Zuflucht zu Humor und Witz, Schalk, lacht bei Ermahnungen, dreist, frech, unverschämt, vehement, respektlos, alles mit einer Portion Humor, heiter ironisch, kreativ, nie abgedroschen, gutmütig, sich herauswinden, witzeln, durchmogeln, 

- verletzlich, besorgt, erregbar, unsicher, ängstlich, zerstreut, vergesslich, zweifelnd, "wenig" Begeisterung und Tiefgang, viel intellektuelles Durchhaltevermögen, fatalistische Trägheit, immer kritischer gegenüber der eigenen Kreativität, fühlt sich mittelmäßig, unnütz, deshalb: nur im künstlerischen Ausdruck wirklich befriedigt, dann unbeirrbar und nicht mehr Graphites


Ignatia:

- unmittelbare Folge von Schock, Schreck, Verlust, Ärger, Kränkung, Fehler, enttäuschter Liebe (oder wenn Symptome nach langem noch immer aufgewühlt an der Oberfläche), auch bei Situationen wie: Heimweh, feindselige Geschwister, Sich-verstellen-müssen

- emotional instabil, nervös, zerbrechlich, unbesonnen, hadert mit sich selbst, kritiküberempfindlich, desillusioniert, orientierungs-, hoffnungs- und hilflos, melancholisch, betäubt und stumpf, verdrießlich, launisch, liebeskrank, romantisiert und idealisiert, irrational, rein ich- und beziehungsbezogen, intensiv, überreizt, hysterisch, panisch, undankbar, ungeduldig, macht Szenen, legt alles negativ aus, Seufzen, Gähnen, Verzweiflung und Schluchzen, Gewissensbisse,  auch stiller Kummer

- Widersprüche: Liebe und Hass, Schweigen und Reden, liebenswürdig und wütend, Gelächter und Tränen


Lachesis:

- scharfsinnig, redet viel und schnell, eloquent, mit scharfer Zunge, rasende Gedanken

- sprunghaft zwischen emotionaler Intensität (Hass, Liebe, Sex) und ihrer Kontrolle, Konflikt zwischen animalisch und kultiviert, zerrissen, Schuldgefühle

- intelligent, rechtschaffen, loyal, aufrichtig, zuvorkommend, sanft, bescheiden, sich selbst treu, barsch, energisch, vital, kreativ, dynamisch, leidenschaftlich

- oder müde, apathisch, verzweifelt, einfallslos, wortkarg mit schneidenden Antworten, spotten, witzeln (auch über sich selbst), skeptisch, nihilistisch, verschlagen, manipulativ, triebhaft (auch unterdrückt)

- machtliebend, wirkt arrogant, Neid, Eifersucht, Status (Kaufen, Geld), Rachegelüste

- in Machtpositionen integer und bescheiden, verträgt keinen Druck (von Autoritäten und Kleidung), jedoch starker Druck bessert, Kinder meist frühreif


Lycopodium:

- höflich, charmant, diplomatisch, selbstbeherrscht, selbstgerecht, unangreifbar, reserviert, arrogant, dominant, anpassbar, intellektuell auf Harmonie und Versöhnung aus

- von sich überzeugt (auch gesundheitlich), emotionale Distanz durch geistreiche Späße, Sarkasmus, Chauvinismus, Schmeicheleien, traut anderen weniger zu als sich selbst, mangelnde Empathie

- Konfrontation, Konkurrenz und Leiden sind unter seiner Würde, meidet "Stärkere"

- Despot, Tyrann, knickrig, umgibt sich mit Schwächeren, die ihm gern folgen (oder sich unterdrückt fühlen)

- Selbsttäuschung: Ignoranz und Verleugnen seiner Grenzen und Fehler, Auslegung zu seinen Gunsten


Medorrhinum:

Überschwang, Übertreibung, Exzesse, Erregung beim Lesen, Schreiben, Sprechen (eruptiv, unzusammenhängend), unvorsichtig, unkontrolliert, hastig, überstürzt (machen viel kaputt), zaudern erst, warten auf Inspiration, haben dann zu viel Druck, Unruhe, Anspannung, instinktiv manipulativ, Vorahnungen, Hellsichtigkeit, Furcht vor Geisteskrankheit, Tierliebe, Denken an die Beschwerden verschlimmert


Natrium muriaticum:

- Außenseiter, isoliert, andersartig, unsicher, unbeholfen, befangen, einseitig und unflexibel, puritanisch (Sex), nachtragend, reserviert, unnahbar, anhänglich, wenn akzeptiert, aufdringlich, stabil, verlässlich, guter Gesprächspartner/Zuhörer, nach Missbilligung: angepasst, unnatürlich brav, gehorsam, fühlt sich in Gesellschaft beurteilt, fehl am Platz, erträgt dauernde Einsamkeit nicht, lehnt andere ab

- Festhalten von Kränkungen, Sorgen, Enttäuschungen, Schuld (auch eigene), unfähig, Bedürfnisse und Gefühle auszudrücken, Streit vermeiden: stoisch, dann Wutanfälle bei Kleinigkeiten mit späterer Reue und Selbstvorwürfen, Weltschmerz, in allem Negatives finden, somit auch verletzt durch das, was er am meisten liebt, unglückliche Liebe, Vorsicht vor Enttäuschung, Pragmatismus statt Zuwendung und Trost, plötzlich desinteressiert (Vergangenheit auslöschen), Kompromiss empfunden als Bedrohung der Identität, sich entschuldigen unterminiert seinen Stolz

- verbissen, entschlossen, tapfer, gegen Konventionen und Ungerechtigkeit, Reformer: informieren, aufklären, ändern, grundlose Hoffnungen und Träume, idealisierte Utopien, Schwanken zwischen Trauer und Fröhlichkeit


Nux vomica:

Karriere und Arbeit: rastlos, getrieben, ungeduldig, effizient, kompetent, zielgerichtet, geradeheraus, bestimmend, kompetitiv, autoritär, entscheidungsfreudig

- sensibel, sanft, mitfühlend, redlich, rechtschaffen, realistisch, aufrichtig, fürsorglich, rücksichtsvoll, lebhaft, jovial, temperamentvoll, impulsiv, gewandt, geschickt, kreativ

- nervös, überempfindlich, reizbar, pedantisch, strikt, unzufrieden, kritikempfindlich, hasst Widerspruch, übelnehmend, unbeherrscht, wütend, nachtragend

- fast schlaflos, geistig erschöpft, Macher, Selfmademan, Sinn für Schönes, geschickter Taktiker, empfänglich für schlechte Nachrichten, kann nicht entspannen

Kind: wütend, rasend, Jugendlicher: trotzig, zänkisch

Reaktionsmittel nach Hausmitteln/Homöopathie, auch nach Drogen, Alkohol, Narkose


Phosphorus

- sprühend, strahlend, lebhaft, heiter, temperamentvoll, gesellig, gesprächig, attraktiv, extrovertiert, selbstverliebt, immer munter (auch wenn krank) - sanfte oder prickelnde Persönlichkeitsausprägung

- eifrig, expansiv hilfsbereit (zu viel, dann unzuverlässig), Mitleid, Großzügigkeit

- emotional beeindruckbar mit allen Sinnen und Organen führt zu Ängsten, Labilität

- theatralisch, dramatisch, unterhaltsam, schauspielert, von Publikum inspiriert

- intuitiv, manipulativ, sprunghaft, (Selbst-)Täuschung, vermischt Phantasie und Realität

- starrköpfig, eigensinnig, intellektuell nicht tiefgründig, insgesamt ernüchternd

- unsicher, launisch, unbeherrscht, boshaft und nachtragend, wenn nicht geliebt


Psorinum:

ängstlich, hilflos, pessimistisch, defätistisch, willensschwach, unentschlossen, introspektiv, vorsichtig, Opfer, Angst vor den Folgen seines Tuns, seinem Schicksal unterwürfig, unsauber, schmuddelig, riecht schlecht, alles mangelhaft (Verdauung, Assimilation, Lebenswärme), Mittel nicht isopathisch anwenden!


Pulsatilla:

- sanft, ausgeglichen, nachgiebig, feinfühlig, rücksichtsvoll, liebenswürdig, brav, artig, fügsam, aufrichtig, zärtlich, vertrauensvoll und empfänglich, einfühlsam, gefühlsbetont

- ängstlich, hilflos, unentschlossen, abhängig, trost-, anlehnungs- und liebesbedürftig, selbstmitleidig, wechselhaft: auch hartnäckig, stur, mürrisch, launisch, verdrießlich

- weint, lässt sich gern bemuttern, sanft fordernd, braucht Ermutigung, dankbar für jeden Rat, liebt Gesellschaft aller Art, unterscheidet nicht in wichtig und unwichtig, drückt sich vor Verantwortung, kritisiert nicht, gibt sich selbst die Schuld


Sepia:

Umkehrung der traditionellen Geschlechterrolle, Selbstverwirklichung <—> Familie
- geht voll im Beruf auf, fühlt sich aber innerhalb der Familie durch die Forderung nach Liebe überfordert, müht und verausgabt sich, fühlt sich nicht gewürdigt, bis ihr alles egal ist

- nüchtern, unaufdringlich, gleichgültig, fair, aufrichtig, zuverlässig, integer, gutwillig

- direkt, kalt, lieblos, unglücklich, negativ, aber willensstark, stolz, effizient, intelligent, scharfsinnig, scharfzüngig, unabhängig
- ungesellig, aber lebhaft in Gesellschaft, leicht gekränkt, fühlt sich leer, ausgenutzt und abgelehnt, weist Zuneigung zurück, nörgelt, klagt, streitet, begehrt, worauf sie keinen Anspruch hat (Neid), wechselseitig abgekapselt oder angriffslustig, sanft oder verächtlich (nur EINE Mittelgabe!)


Silicea:

- schüchtern, zurückhaltend, nachgiebig, aufrichtig, rücksichtsvoll, verlässlich, bescheiden, lebhaft, fröhlich, (selbst)genügsam, harmlos, arglos, naiv, optimistisch

- eigensinnig, hartnäckig, unerbittlich, beharrlich, unflexibel, fixe Ideen (Sündenbock), emotional stabil, zerstreut, kleinmütig, (über)gewissenhaft, peinlich genau, müht sich tapfer, hohe Moral, möchte nicht bemerkt werden, von Lob befangen, ist sich seiner Grenzen bewusst und möchte auch gar nicht mehr, eher rational als emotional

- vorsichtig, ängstlich, distanziert (Selbstschutz, Privatsphäre), gleichgültig, etwas zu tun oder zu lassen, dadurch blockiert, leicht einzuschüchtern, Selbstzweifel, aber Willenskraft bis zur Überanstrengung (mit Reizbarkeit), empfindliche Nerven, Angst vor Konfrontation, verteidigt sich nicht, zu kraftlos für Wutausbrüche, braucht seine Ruhe

- Mittel treibt Fremdkörper aus (ohne Entzündung), Ergänzungsmittel zu Pulsatilla


Staphisagria:

- stille Entrüstung, verletzter Stolz, Verlegenheit, unterdrückter Zorn und Ärger (Zittern) nach Beleidigung, Demütigung, Enttäuschung, seine erhabene, tugendhafte Würde und Selbstachtung aufrechterhalten, fühlt sich im Recht, erträgt deshalb die Situation märtyrerhaft, alle Versuche sich zu wehren, bleiben unkontrolliert und destruktiv

- äußerlich lebensfroh, gelassen oder traurig, gleichgültig, stoisch, verdrießlich, reizbar, überempfindlich, fühlt sich verkannt, erniedrigt, herabgesetzt, unwürdig behandelt

- unproduktive gedankliche Fixierung, dadurch Erschöpfung, verwirrte Gedanken, Abneigung gegen Mitgefühl, äußert Entrüstung gegenüber Freunden, will sie aber ungern damit belasten, Schlucken beim Reden, möchte schlagen, Gegenstände werfen, gedankliche Rache, ohnmächtige Phantasien, Ersatzgefühle, sexuelle Zwangsvorstellungen, Exzesse mit Schuldgefühlen


Sulfur:

- offen, gutmütig, sozial, neugierig, bei Interesse begabt, (gast)freundlich, herzlich

- eigennützig, egozentrisch, angeberisch, besserwisserisch, unkooperativ, ungeduldig, sparsam, erfinderisch, kritisch, anspruchsvoll, bedürftig nach Anerkennung, fühlt sich unverstanden, theoretisiert, debattiert, tagsüber schläfrig, nachts hellwach

- Tagträumer, weiß über alles Bescheid, redet laufend und nickt ein, wenn andere reden

- isst (wenig Tischmanieren) und trinkt gern (auch Alkohol), puhlt an Pickeln, Nase, Nägeln 

- Besitzdenken (Sammeln, Aufheben, Tauschen) oder im Gegenteil sehr großzügig

- alternativ: faul, pseudointellektuell, Müßiggänger, verkanntes Genie, gegen Bücherwissen

- Jugendliche: hitzig, zappelig, unbändig; Senioren: vergesslich, geistesabwesend, philosophische Monomanie (Reaktionsmittel nach zu viel Allopathie)


Thuja:

- diffuse Schuldgefühle und Angst vor Bestrafung, Gefühl, lästig und unzulänglich zu sein, durch frühe Trennung oder fehlende Zuneigung der Mutter, Opfer von Erniedrigungen, Schlägen mit dem Gefühl, es verdient zu haben, evtl. Schuldgefühle für Vorfahren, selbstzerstörerisch: keine Vergebung möglich, Tarnung, Täuschung, Leugnung, Fliehen, Verstecken, Verbergen, Verschwiegenheit als Selbstschutz, um sich nicht die Blöße zu geben, erreicht aber genau das - kein Entrinnen, psychisch labil, keine eigenen Identität, nur Spiegel der anderen, empfindlich gegen Berührung (psychisch und körperlich), 

Selbstvorwürfe jederzeit und bei Kleinigkeiten, auch im Gespräch wegen unangemessener Reaktion, Tumult von Gefühlen, zwanghafte Gedanken, fixe Ideen, wachsende Unsicherheit, fühlt sich immer mehr im Stich gelassen, Außenseiter, fehl am Platz, letztendlich entfremdet von allen, hilflos, kann aber keine Hilfe von "Andersartigen" annehmen, Depression

- braucht tägliche Routine, damit das psychische Chaos nicht durchbricht, hält sich rigide an Regeln/Struktur wegen Selbstbild und Pflichtbewusstsein, verwirrt und verärgert bei Veränderung oder Abweichung, desorientiert, zerstreut, gedankliche und sprachliche Konfusion, nächtliches Erwachen, um erschreckenden Träumen vorzubeugen (desorientiert in Traumgebäuden und -städten unterwegs, Fallträume als unvermeidliches Fiasko), empfindlich für Unwichtiges, unempfänglich für Wichtiges, empfänglich für Übernatürliches, Spirituelles, Schizophrenie, Trennung von Körper und Geist, Autismus, viele Wahnideen, gute Mittelwirkung nach Impfschäden (auch Medorrhinum) 

- emotional verletzlich, deshalb Dualität: fröhlich, unbeschwert, höflich, liebenswürdig und abrupt traurig, grausam, gefühllos, boshaft


Tuberkulinum:

sprunghaft, launenhaft, wechselhaft, widersprüchlich, unbeständig, leicht abgelenkt, destruktiv, spitzbübisch, unerfüllte romantische Sehnsüchte (Reisen), eilt von einer Zerstreuung zur nächsten, Rastlosigkeit (auch der Beschwerden), Langeweile, schnell überdrüssig (auch Freundschaften, Jobs, Ärzte usw.), auch hingebungsvoll, Konflikt zwischen zivilisierten und primitiven Seiten und Bedürfnissen

- oft angezeigt nach Auflösung von Konstellationen (z.B. Aggression) für die Symptome danach