BESSER GESUND

Die Psyche

Konstellationen

(falls Sie direkt von einer Suchmaschine hierher geleitet wurden, lesen Sie bitte zunächst Seite 1)

Da in der Natur meist mehrere Biologische Programme im Sinne der von Dr. Hamer definierten SBSe parallel laufen, hat eben dieser sich gefragt, ob es dabei zu biologisch sinnvollen Konstellationen kommt. Und tatsächlich konnte er auch hier für ganz bestimmte Konstellationen einen entwicklungsgeschichtlich verstehbaren Sinn finden und definieren. Er nennt diese Konstellationen auch schizophrene Konstellationen, teilweise werden diese heute als Psychosen bezeichnet und behandelt. Sie verändern den Charakter des Individuums von einem Moment auf den anderen und ergeben dabei sofort einen biologischen Übersinn.

 

Beginnen wir mit dem Stammhirn (Brockenthematik). Wir haben in diesem Gehirnteil quasi eine Zweiteilung, eine einführende (Brocken rein) und eine ausführende Hälfte (Brocken raus). Verlaufen nun also parallel zwei Programme gleichzeitig konfliktaktiv, also auf jeder Seite eins, gerät das Individuum in eine Art Verwirrung bezüglich Situation, Ort und Zeit. Es wird augenblicklich apathisch mit dem biologischen Ziel zu verharren und abzuwarten. Eine mögliche Situation wäre, wenn ein junges, unerfahrenes Rudelmitglied sein Rudel verliert, dann bewegt es sich keinen Millimeter weiter, es kann also an der gleichen Stelle wiedergefunden werden. Wir können diese Konstellation an uns beobachten, wenn uns mehrere Brockenthemen des Stammhirns gleichzeitig beschäftigen und wir den Faden verlieren. (Wie schon gesagt, verlaufen alle unsere Konflikte spätestens ab der Pubertät auf Schienen und Rezidiven, sind also nicht direkt konfliktschockabhängig). Dann verharren wir einen Moment. Problematisch kann diese Konstellation besonders in Prüfungen werden. Würden wir biologisch denken, müsste der Prüfling eine neue Chance bekommen. Als Dauerzustand wird häufig, insbesondere bei alten Menschen Demenz, Alzheimer oder Katatonie diagnostiziert.

Sind beide Relais der Nierensammelrohre konfliktaktiv, ist der Betroffene völlig desorientiert, findet sich nicht mehr zurecht, beide Augen schielen dabei nach außen. Ein Programm, das aus einer Zeit stammt, als die im Wasser lebenden Tiere an Land geschwemmt wurden und dort auszutrocknen drohten. Sie verharrten und behielten das Wasser stets im Blick (hinter sich), bis eine Welle sie wieder erfasste und zurückspülte.

 

Eine Kleinhirnkonstellation (Thematik der Attacken, Besudelungen) ist geprägt von völliger Gleichgültigkeit. Es ist eine Art Totstellreflex zum Zwecke des emotionalen Schutzes. Auch im Kleinhirn gibt es eine Teilung in Rechtshirn und Linkshirn. Hier ist aber zum ersten Mal die Händigkeit damit verbunden und relevant: Für einen Rechtshänder ist die linke Seite die Mutter-Kind-Seite, die rechte Seite ist für alle anderen (Partnerseite). Beim Linkshänder ist alles umgekehrt. Die Händigkeit können Sie am sichersten überprüfen, indem Sie sitzend beide Handrücken auf die Oberschenkel legen und dann mit einer Hand in die andere klatschen: Die aktive Hand bestimmt ihre Händigkeit. -
So entsteht also bei einem Kind diese Konstellation, wenn es von BEIDEN Eltern attackiert wird (Einschlag rechts- UND linkshirnig!). Es handelt sich bei dieser Konstellation nicht um eine bewusst herbeigeführte Gleichgültigkeit, sondern um eine biologisch determinierte Schutzfunktion, die als Hintergrundthema ein Leben lang aktiv sein kann. Solchen Menschen ist dann stets alles egal.

Als besondere Kleinhirnkonstellation gilt die Milchdrüsenkonstellation. Sie ist nur weiblich empfindbar und äußert sich in völliger Selbstlosigkeit und Selbstaufgabe, da in dieser Konstellation Kinder UND Partner in Gefahr sind. Die Frau (das Weibchen) lebt dann nur noch für das Überleben der anderen.

 

Die Konstellation des Großhirnmarklagers (Thematik: etwas schaffen, erreichen) ist die Megalomanie, eine Art Größenwahn. Der Betroffene ist in dieser Konstellation völlig von sich eingenommen und total motiviert, das zu schaffen, was er vorher nicht schaffen konnte. Aus Unsicherheit wird plötzlich ein völlig übersteigerter Selbstwert. Solch eine Einstellung kann ebenfalls nicht intellektuell herbeigeredet werden, sie entsteht nur in dieser Konstellation. Wenn z.B. ein Kind von seinen BEIDEN Eltern gesagt bekommt, dass es etwas sowieso nicht schaffen kann, ist es sofort in der Konstellation der Megalomanie und will es von nun ab allen zeigen und weiß immer alles besser. Dies gilt sogar auch grundsätzlich: "Ich mach das!" Sexueller Größenwahn fällt auch unter diese Konstellation (beidseitige Verlustkonflikt, die Hoden betreffend). 

Alle anderen Konstellationen laufen nur bei beidseitiger Konfliktaktivität. Als Luxus und Rezidivschutz hat die Natur hier den Mechanismus eingebaut, dass die Megalomanie auch greift, wenn ein Programm konfliktaktiv und eines in Lösung ist, ähnlich der Luxusgruppe der einzelnen Marklagerprogramme.

 

Es gibt auch eine sogenannte Sinneskonstellation, betreffend Riechen, Sehen, Hören, Fühlen. Die Sinne können dann Halluzinationen hervorrufen, also Dinge wahrnehmen, die gar nicht da sind: Gerüche, Stimmen, in jedem Schatten einen Menschen zu erkennen oder die physische Gegenwart von nicht anwesenden Menschen oder Tieren zu spüren. Hier hinein fällt die Occipitalkonstellation, also die doppelte Angst im Nacken, bei der das Individuum ständig den Feind hinter sich wähnt (Halluzination: Blitze sehen).

 

Bei der motorischen Konstellation wird die Bewegung unwillkürlich, halb bewusst ausgeführt, die man bei einseitigem motorischen Konflikt unterdrückt. Z.B. nervöse Tics und Zuckungen, der wackelnde Fuß unterm Tisch, das Trommeln der Finger auf dem Tisch usw., wobei die Art der Bewegung quasi den Konfliktmoment wiedergibt. Menschen, die monotone Sportarten mögen, sind oft in dieser Konstellation.

 

Die Panik-Konstellation entspricht einer Vorkampfsituation. Hier sind entweder entsprechend der Reihenfolge der folgenden Bilder (Großhirnrindenrelais werden weiter unten erklärt) die Relais für die Kiemenbogen- und Schilddrüsenausführungsgänge (Bild 1) gleichzeitig aktiv, oder es sind die Relais der Alfa- und Beta-Langerhans-Inselzellen der Bauchspeicheldrüse (Bild 2) oder die für die Kehlkopf- und Bronchialmuskulatur (Bild 3) gleichzeitig konfliktaktiv. Möglich ist auch ein Sich-in-der-Klemme-fühlen (Bild 4), (auch mit schizophrenem Anteil - Bild 5) bei fronto-occipitaler (Vorder- und Hinterhaupt) Konstellation. Sind alle 4 occipitalen (Hinterhaupt) Relais konfliktaktiv (Bild 6), wird das Individuum wahnhaft und paranoid, sieht überall Verschwörungen und Intrigen.




Überlagern sich eine Epikrise und eine aktiven Phase, ist die Panik sehr groß, überlagern sich zwei Epikrisen, ist die Panik riesig.





Bei der Bulimie-Konstellation handelt es sich einerseits um eine Unterzuckerung (Glucagon-Relais), weshalb das Individuum ständig Heißhunger hat, und andererseits um einen gleichzeitigen Revierärger (Magen ist konfliktaktiv hochsensibel, da Schlund-Schleimhaut-Schema), was sofortiges Erbrechen hervorruft. Die Bulimie ist zwar keine echte Konstellation mit einem völlig neuen Übersinn, aber durch die Konstellation wird, wie bei allen Konstellationen, zusätzlich nur sehr wenig Konfliktmasse aufgebaut.












Die Großhirnrinde


a) Schilddrüsenausführungsgänge
b) Kiemenbogengänge
c) Bauchspeicheldrüse, Alfa-Langerhans-Inselzellen (Glucagon)
d) Bauchspeicheldrüse, Beta-Langerhans-Inselzellen (Insulin)
e) Kehlkopfmuskulatur, motorisches Sprachzentrum

f) Bronchialmuskulatur
g) Kehlkopfschleimhaut
h) Bronchialschleimhaut
i) Koronarvenen-, Gebärmutterhals- und Vaginal-Schleimhaut, Steuerung hoher Puls
j) Koronararterien-, Samenblasen- und Penis-Schleimhaut, Steuerung niedriger Puls
k) Rektumschleimhaut
l) innere Auskleidung Magen (kleine Kurvatur)-, Leber-, Gallengangs- und Pankreasgänge
m) rechte Nierenbecken-, Harnleiter-, Harnröhren- und Blasenschleimhaut
n) linke Nierenbecken-, Harnleiter-, Harnröhren- und Blasenschleimhaut

o) rechter Glaskörper
p) linker Glaskörper
q) Sehrinde, linke Netzhauthälfte
r) Sehrinde, rechte Netzhauthälfte

In der Großhirnrinde liegen die Revierbereiche und Revierbereichskonstellationen. Die Konfliktrelais im Gehirn und die entsprechenden Konfliktinhalte ergeben sich hier abhängig von der Hormonlage, von Vorkonflikten und der Händigkeit. Generell gilt hier für den ersten Konflikt: 

- schlägt rechtshirnig ein beim männlichen Rechtshänder bzw. weiblichen Linkshänder

- schlägt linkshirnig ein beim männlichen Linkshänder bzw. weiblichen Rechtshänder. 

- Linkshänder: männlich wird nach erstem Einschlag manisch, weiblich wird nach dem ersten Einschlag depressiv.

- Zweiter Revier-Konflikt immer auf der gegenüberliegenden Hirnseite.

Für die Entscheidung Manie oder Depression gilt die Waage. Ist die gesamte Konfliktmasse links größer, wird das Individuum manischer (+Testosteron/-Östrogen), ist die Konfliktmasse rechts größer, ist das Individuum depressiver (-Testosteron/+ Östrogen). Ab dem dritten Konflikt gilt:

- Bei Rechtshändern schlägt der Konflikt auf der Seite ein, wo die derzeit größere Konfliktmasse ist, bei Linkshändern auf der Seite mit der kleineren Konfliktmasse. Konstellationen bzw. Manie/Depression können rasch wechseln, z.B. in der Schule/Arbeit depressiv und autistisch, daheim mythomanisch oder umgekehrt, je nach Konfliktaktivität.
Wechselt die Hormonlage z.B. durch Schwangerschaft oder Klimakterium, wechselt das Biologische Programm die Hirnseite. So wird z.B. aus einer harmlosen Unterzuckerung mit Heißhungerattacken ein Schwangerschafts- bzw. Altersdiabetes.

 

Großhirnkonstellationen

 


Schwebekonstellation: Bronchial- und Kehlkopfrelais gleichzeitig aktiv. Die Betroffenen träumen nun vom Fliegen (manisch nach oben, depressiv nach unten), oder sie haben außerkörperliche Erfahrungen. Dies hilft ihnen, Distanz zu ihren Konflikten zu schaffen, sie zu vergessen.

 











Bei der aggressiven Konstellation sind 4- und 8-Uhr-Relais (Magen, Rektum) gleichzeitig konfliktaktiv. Man wird gewalttätig und kann dies auch nicht zurückhalten, je nach Konfliktmasse. Der Sinn besteht darin, dass ein aus dem Rudel Ausgestoßener sich allein durchkämpfen und eventuell sich als guter Anführer eines neuen Rudels bewähren muss. Die Konstellation führt beim Menschen oft zu spontanen, gewalttätigen Straftaten, einschließlich Diebstahl. Im Alltag sind die Betroffenen gern in Kampfsportarten aktiv. Manisch ist man rastlos und geht aggressiv auf andere los, depressiv verletzt man sich selbst (Ritzen), einhergehend mit Langeweile, Beleidigtsein und Selbsthass.


 

 






In der postmortalen Konstellation denkt man über die Zeit nach dem Tod nach. Der Sinn des Lebens erschließt sich nicht mehr, nachdem man beidseitig den Fortpflanzungsrang verloren hat (beide periinsulären Relais). Das eigene Glück ist unwichtig, man lebt nach Prinzipien, wird hörig und opfert sein Leben gern für die Gruppe. Zombies, Vampire, Skelette sind nun interessant. Diese Konstellation ist gleichbedeutend mit der Casanova- oder Nymphokonstellation. Macho- und Nymphoverhalten bestimmen das Handeln, nicht mehr zur Fortpflanzung, sondern zur Selbstbestätigung. Manisch neigen solche Konstellierten zum Selbstmord, depressiv zu Selbstmordandrohungen. Zusammen mit der aggressiven Konstellation werden die Betroffenen zu Märtyrern.


 

 


Die Mythokonstellation hat eine strategisch wichtige Rolle bei den Revierkonflikten. Es geht um Geschichten erfinden. Ist der Konfliktschock als Revierärger eingeschlagen (trotzdem Rektum!), macht man den Feind schlecht, bei einem Identitätskonflikt stellt man sich selbst in einem besseren Licht dar. Die manische Ausprägung wäre die Redegewandtheit mit anderen (Talkmaster), depressiv redet man eher mit sich selbst und nörgelt an allem herum.

 

 







Die autistische Konstellation ist die diametrale Entsprechung. Der Betroffene hat das Gefühl, ausgesondert zu sein, verhält sich zurückgezogen und wird ein Eigenbrötler. Er vermeidet jede Kommunikation (kann aufgrund des Kehlkopfprogramms auch gar nicht anders), erschafft sich seine eigene Struktur und Systematik, an der er sehr konzentriert sein Leben orientiert. Draußen in der Gesellschaft fühlt er sich inkompetent, in seinem Refugium aber fühlt er sich sicher und wohl. Der Betroffene nimmt die Person, die ihm den Revierärger-/Identitätskonflikt gemacht hat, gar nicht mehr wahr. Die manische Ausprägung ist eher zielorientiert, die depressive eher unmotiviert.
 

 






In der Reifeentwicklung spielen die Konstellationen der Revierbereiche eine entscheidende Rolle. Sofort bei Konstellation tritt ein Reifestopp ein. Dies kann man am sogenannten Babyface von Erwachsenen sehen oder auch an psychischem Verhalten in Konfliktsituationen oder allgemein, wenn der Herr Professor mit der Modelleisenbahn spielt. Die Hormonlage, die durch die periinsulären Relais geregelt wird, bestimmt über die depressive oder manische Neigung. Bis zur Pubertät wird die Ausprägung des Schulterwinkels bestimmt: Bei abfallenden Schultern war das Kind längere Zeit depressiv, bei geraden Schultern eher manisch. So gibt es Männer mit hängenden Schultern und Frauen mit dem Oberkörper eines Herkules. Nach Eintritt in die Pubertät wird die Ausformung des Körperbaus ebenfalls hormonell bestimmt. Weibliche Rundungen entwickeln sich jetzt eher in depressiver Ausprägung, ein männlicher Körperbau entwickelt sich eher in manischer Konstitution. Partner finden entsprechend zusammen: Ein sehr maskuliner Mann wird von einem sehr weiblichen Körperbau (Rundungen) angezogen, ein eher femininer Mann findet einen eher maskulinen Körperbau (gerade Schultern, schmale Hüften) bei der Frau anziehend.

 

Abschließend zu den Konstellationen wäre nochmals zu betonen, dass alle Ausprägungen einen biologischen Sinn haben und nicht bewusst vom Betroffenen herbeigeführt oder beseitigt werden können, Wertungen und Bestrafungen sind also nicht zielführend, schon gar nicht konfliktlösend. Man kann jedoch als Außenstehender die Bedürfnisse desjenigen erspüren (oder durch Kenntnisse der 5 Biologischen Naturgesetze die Lage analysieren) und entsprechend verständnisvoll reagieren, denn wenn ein Relais deaktiviert wird, wird auch die Konstellation deaktiviert. In diesem Zusammenhang: Reue ist quasi ein Wechsel der Konstellation, nichts weiter.