BESSER GESUND

Die Therapie

Therapieansätze

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Bei der Suche nach Lösungen stolpern wir nun über die verschiedensten Therapieansätze. Schulmedizinisch leitet man aus bösartigen Krankheiten die entsprechenden Therapien ab: Symptome beseitigen (Antibiotika, Kortison, Morphium), Gewebe chirurgisch entfernen, Zytostatika und Radioaktivität - irgendwas wird schon kurzfristig helfen. Bei Psychosen: Patienten ruhigstellen, eventuell einsperren bei aggressiver Konstellation. Möglicherweise eine Psychotherapie, die meist auf eine Verhaltenstherapie hinausläuft. Also Reglementierung von Verhalten, das biologisch determiniert ist. Alle Therapien laufen also ins Leere bzw. behindern sogar die Heilung/Wiederherstellung und beruhen nicht auf einem biologischen Verständnis. Sie nützen nicht dem Patienten, sondern dem System.

 

Dr. Hamer macht erstmals den Patienten zum Chef: Raus aus der Opferrolle, nicht mehr das Kaninchen, das der Schlange (dem Chefarzt oder dem Richter) ins Auge blickt: Angst und Panik vor Krankheiten oder sich selbst (im Falle der Konstellation) sind vollständig kontraproduktiv, das Verständnis der biologischen Vorgänge hat absoluten Vorrang und bringt den Patienten in Einklang mit sich selbst. So werden Konstellationen aufgelöst, ebenso Teufelskreise, Folgekonfliktschocks nach Diagnosenstellung, Krebsangst usw., und die vagotone Phase wird endlich das, was sie sein soll: eine Regenerationsphase.

Allgemein können wir aus den 5 Biologischen Naturgesetzen schlussfolgern, dass es erstens ungeheuer wichtig ist, Konfliktinhalte zu entschlüsseln, um eine Lösung herbeiführen zu können und um zukünftig Konfliktpotenzial aus dem Weg gehen und so chronische Krankheiten vermeiden zu können. 
Es ist aber sehr schwierig, den Konfliktinhalt selbst herauszufinden, denn kein Schulmediziner kann einem dabei helfen. Dr. Hamers System ist in unserer Gesellschaft nicht etabliert, es gibt wenig Literatur und nur einige wenige Spezialisten, die in entsprechenden Foren helfen können, auch bei facebook gibt es eine Gruppe zur Germanischen Heilkunde, in der man fundierte Hilfe bekommen kann. Zweitens kommt es in der vagotonen Phase oft zu Komplikationen, die medizinische Betreuung erfordern. Unsere Mediziner aber haben ein Weltbild von bösartigen Zellen und Krankheitserregern. Sie sind also darauf aus, die Reparaturphase zu bekämpfen. Sie als Patient werden dabei erstens nicht gesund und zweitens panisch gemacht (neues Konfliktpotenzial), von den Nebenwirkungen der Medikamente ganz zu schweigen.

Dr. Hamer hat durch einen Zufall herausgefunden, dass ein von ihm komponiertes Lied "Mein Studentenmädchen" Konfliktpotenzial heruntertransformiert, wenn man es in Endlosschleife hört, dies gilt sogar bei Tieren. Das Lied selbst ist konzipiert wie der Ablauf eines biologischen Programms mit konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase, sowie einer Epikrise innerhalb der pcl-Phase. Durch diesen Verlauf wird das Gehirn offenbar angeregt, den Konflikt herunterzutransfomieren. Den Konflikt selbst kann der Patient dann leicht lösen, wenn die konfliktive Situation bereinigt ist. Der Patient hört also "Mein Studentenmädchen" Tag und Nacht, reduziert seinen Konfikt, baut dadurch wenig Konfliktmasse auf und löst ihn dann. In der konfliktgelösten Phase einschließlich der Epikrise hört der Patient ebenfalls das Lied ständig, um Komplikationen so gering wie möglich zu halten und Rezidiven vorzubeugen. "Mein Studentenmädchen" löst auch Konstellationen, wobei die unvermeidliche Epi-Doppelkrise (5 Tage Depression, Aggression, Angst o.ä.) eine recht hohe Barriere darstellt, die ohne familiären Beistand kaum zu überstehen ist.

Es gibt sicher auch weitere Therapien, die im Einklang mit unserem Organismus stehen. Sie seien hier nur kurz genannt: TCM, Akupunktur, MET, Osteopathie, Fußreflexzonenmassage, die Dorn-Breuss-Methode, um nur einige zu nennen.


Es gibt aber auch eine Alternative, die sich als äußerst produktiv sowohl bei der Konfliktbewältigung wie auch bei der Bewältigung von Komplikationen der Heilung erweist.

 

Samuel Hahnemann (1755-1843) hat sein ganzes Leben der Heilung kranker Menschen gewidmet. Als Arzt genügte es ihm nicht, Patienten zu behandeln und sich jeden Tag einzugestehen, dass er ihnen nicht helfen kann, also gab er seinen Beruf zunächst auf, um sich Fachübersetzungen zu widmen. Als er davon las, dass die Chinarinde Malariasymptome beseitigen konnte, besorgte er sich die Rinde, kaute sie und entwickelte dabei selbst typische Malariasymptome. Das Ähnlichkeitsprinzip war geboren: Homöopathie, griechisch homoios pathos - ähnliche Krankheit: Man kann eine Krankheit heilen mit einem Mittel, das diese Krankheit hervorbingt. Viele weitere mineralische, tierische und pflanzliche Substanzen wurden getestet und Patienten verordnet, sie halfen, hatten aber auch Nebenwirkungen. Und so experimentierte Hahnemann weiter. Anfangs verdünnte er die Ausgangsstoffe, bis sie gar nicht mehr wirkten. Dann kam er auf die Idee, es systematisch zu versuchen: die Ursubstanzen in einer alkoholischen Lösung zu verdünnen und sie anschließend kräftig zu verschütteln, dann einen Tropfen davon wieder in alkoholischer Lösung zu verdünnen und zu verschütteln (!) und das Ganze viele Male zu wiederholen, man nennt das Potenzierung.

 

Zu seinem Glück wirkten die Mittel noch immer, sogar deutlich signifikanter, während die Nebenwirkungen vollständig verschwanden. Bei diesem Vorgang trat noch ein Effekt zutage, nämlich die psychische Komponente. Bei den Prüfungen offenbarten die Mittel ihren innewohnenden Charakter und veränderten so den Charakter des Prüfers für eine bestimmte Zeit (je nach Potenz). Z.B. wurde er getrieben und pedantisch oder träge und antriebslos oder hysterisch und überreizt (mit den entsprechenden körperlichen Symptomen in der Heilungsphase). Das Mittel offenbarte also seinen Charakter, indem es die Spezifika auf den Prüfer übertrug. Auf diese Weise entstanden für jedes Mittel echte Charakterbilder. In einer homöopathischen Anamnese werden nun sowohl körperliche wie auch geistig-seelische Symptome erfasst, und mit dieser Gesamtsymptomatik einschließlich der Ursachenfindung (auslösender Konflikt) wird das passende Mittel repertorisiert, das dann durch seine Ähnlichkeit auf die nach dem Schock entstandene Überreizung einwirkt.

 

Rajan Sankaran (geb. 1960), indischer Homöopath und Autor homöopathischer Fachliteratur, macht uns durch ein Gleichnis die Wirkungsweise der Homöopathie verständlich, indem er einen ängstlichen Prüfling fragt: Warum hast du Angst, du wirst doch keinem Löwen gegenüberstehen? Homöopathische Mittel sind energetische Mittel, sie können auf energetische Weise unserem Unterbewusstsein eine Botschaft vermitteln. Diese schlägt quasi wie ein Schock ein. Da das Mittel ähnlich ist, schlägt der Schock in die Hirnrelais ein, die von den eigenen Schocks betroffen sind, und der Patient kommt dabei zu zwei Erkenntnissen bezüglich des obigen Beispiels mit der Prüfungsangst: Erstens ist der Löwe nicht wirklich da, dieser Stellvertreter-Schock wird also gleich wieder gelöst. Und zweitens ist das Prüfungsgremium im Vergleich zum angenommenen Löwen ein Ponyhof. Die Konfliktintensität wird also verringert, es kommt wesentlich effektiver zu einer Konfliktlösung als ohne homöopathisches Mittel. Diese Konfliktlösung erlebt man genau, wie Dr. Hamer es beschreibt, als äußerst wohltuend. Man ist geradezu glücklich, wie gut das Leben zu einem ist.

 

Meist ist volle Konfliktaktivität nur lösbar, wenn man für alle Zukunft den Konfliktinhalt meiden kann, eine intellektuelle Lösung ist nicht möglich. Oft ist aber der Patient Teil des Problems oder sogar das Problem selbst durch die nach voraufgegangenen Schocks entstandene Überreizung und die dadurch entstandenen Charaktereigenschaften. Er ist auf eine Sache sensibilisiert und rennt immer wieder in die gleiche Falle, verbeißt sich immer wieder in die gleichen Konflikte. Ein anderer Mensch hätte den Konflikt eventuell nie als Konfliktschock empfunden. Ein homöopathisches Mittel hilft in diesem Fall bei der Konfliktlösung. Es beseitigt die Überreizung (das Miasma = Menge ungelöster Konflikte), und es beseitigt damit die Konfliktursache beim Patienten selbst. Somit löst der Patient den Konflikt, indem er sich "nomalisiert", also sich nicht länger "verbeißt". Ist dies keine Option, bleibt immer noch die Möglichkeit, die konfliktive Situation endgültig zu verlassen. Da sich ein homöopathisches Mittel also völlig biologisch in die Psyche und den Fall des SBS einbringt, ist es Biologie, die in jedem Fall immer sinnvoll und auf eine Lösung ausgerichtet ist.


Da Homöopathie vor allem auch die Komplikationen der Reparaturvorgänge erheblich reduzieren kann, habe ich bei dem folgenden Bild versucht, die Wirkung der Homöopathie durch eine dritte Dimension zu veranschaulichen. Ich gehe davon aus, dass die Virulenz der Reparaturphase (genannt Krankheit) im Zusammenhang steht mit der Konfliktintensität. Da die Konfliktmasse im Nachhinein nicht reduziert werden kann, ist die Reparaturmasse festgelegt. Die Mikroben müssen das gesamte Terrain abarbeiten. Trotzdem sind diese Vorgänge kaum störend bemerkbar. Dies kann einerseits darauf zurückgeführt werden, dass ein aktiv parallel verlaufender Flüchtlingskonflikt gelöst wird. Ich gehe aber davon aus, dass die Botschaft "Du wirst doch keinem Löwen gegenüberstehen!" zusätzlich eine Milderung und Verringerung der Dramatik der vagotonen Phase bewirkt. Vielleicht irre ich mich, und es liegt lediglich an der Botschaft, dass die Vorgänge nun biologisch unterstützt und keine Antibiotika verabreicht werden. So oder so tritt der benannte Effekt in jedem Fall auf.



Homöopathie beseitigt also nicht die körperliche Symptomatik, indem sie dagegen vorgeht, sondern sie nimmt dank der Potenzierung den gleichen direkten Weg über die Psyche und begünstigt den Ablauf des Biologischen Programms, genau das, was Dr. Hamer fordert. Da dieser aber die Klassische Homöopathie und ihre zugrunde liegenden Mechanismen nicht kennt, reiht er sie ein in die anderen Verfahren, die rein symptomatisch wirken. Nur zwei Grundsätze der Homöopathie seien hier genannt, die schon vor der Entdeckung der fünf Biologischen Naturgesetze bestanden haben:
 

Jede Krankheit ist Ausdruck einer Verletzung der Seele.

Körperliche Symptome sind immer ein Versuch, sich selbst zu heilen.

 

Die Homöopathie erkannte also lediglich den auslösenden Konfliktschock nicht als absolut ursächlich, bezog aber immer alle körperlichen und seelischen Symptome komplett in die Mittelbestimmung ein, auch wenn Homöopathen nicht von ganz konkret parallel verlaufenden Vorgängen bezüglich Psyche-Gehirn-Organ ausgingen, da sie nicht mit CTs arbeiteten. Homöopathen erkannten auch nicht den genauen biologischen Ablauf mit CA-, PCL-Phase und Epikrise, diese sind aber immer eindeutig, sowohl bei der Prüfung eines Mittels wie auch nach einem Konfliktschockerlebnis, da es sich um biologische Abläufe handelt, also kann das Mittel aufgrund der Kongruenz ohne weiteres Hinterfragen verschrieben werden. Andererseits dürfen Homöopathen durchaus dankbar sein für die Entdeckung der 5 Biologischen Naturgesetze. Endlich können sie die körperlichen Reaktionen exakt bewerten, der jeweiligen Phase zuordnen und genaue Prognosen stellen, damit der Patient über den Ablauf der Heilung Bescheid weiß.

Homöopathie ging einen anderen, sehr hilfreichen Schritt weiter, indem sie den Patienten in seinem Wesen ergründete: Warum ist einer besonders anfällig für eine bestimmte Art seelischer Erschütterungen, ein anderer dagegen für ganz andere, oder warum ist einer allgemein empfindlicher und ein anderer wesentlich robuster. Menschen sind nicht gleich. Homöopathie hat entschlüsselt, welche psychologische Geisteshaltung für bestimmte Empfänglichkeiten verantwortlich und ursächlich ist, die entweder vererbt wurde, sich unter Konfliktschocks herausbildete oder auch der Empfänglichkeit Vorschub leistete. Um die feinen psychologischen Unterschiede geht es bei homöopathischer Heilung, um unterbewusste Verhaltens-, Gefühls- und Denkmuster, aber auch um auslösende Situationen und die damit korrelierende Konstitutionen. Lesen Sie dazu die Mittelbilder!

Wie äußert sich nun die Mittelwirkung: Sind Sie konfliktaktiv, erleben Sie den Konflikt durch die Botschaft des Mittels neu, Sie spüren eventuell eine Erstverschlimmerung, kommen aber sehr schnell zu einer Konfliktlösung (bei entsprechender Situation und wenn das Mittel und die Potenz passen), fühlen sich glücklich und zuversichtlich. Dies gilt natürlich auch für CA-Phasen einzelner Programme aus Konstellationen, womit die Konstellation gelöst würde, mit der entsprechenden leichten Psychose, die sie während der Heilung eventuell erleben. Die Symptomatik der PCL-Phase ist dann insofern optimiert, dass kein aktiver Flüchtlingskonflikt parallel läuft (durch die Anamnese sichergestellt), sodass Sie Entzündungen und Schmerzen kaum spüren. Das homöopathische Mittel gibt dem gesamten Organismus das Signal, dass jetzt alles ins Lot kommt, sprich: dass Sie gesund werden und nicht sterben. Postmortale Konstellationen werden also nicht gelöst, Ihr Revier- bzw. Fortpflanzungsrang wird nicht angetastet, Herzinfarkte und Lungenembolien als Epikrise werden also nicht riskiert. Trotzdem kippt die Waage sicher in Richtung Manie, um eine Depression zu beenden und umgekehrt, sodass Normalität einkehrt.

 

Sind Sie bereits konfliktgelöst, läuft die homöopathische Behandlung ohne Erstverschlimmerung (immer vorausgesetzt, dass Mittel und Potenz richtig passen): Zuerst löst sich höchstwahrscheinlich ein eventueller Flüchtlingskonflikt, denn die Dramatik der Symptome der konfliktgelösten Phase verringert sich zusehends. Wie eben schon erwähnt, wird eventuell der Organismus beruhigt: Keine Gefahr im Verzug, Antibiotika und damit Un-Biologie werden nicht zum Einsatz kommen. Entzündungen sind kaum noch spürbar, Schmerzen nur im Rahmen ihres biologischen Sinns der Ruhigstellung. Natürlich laufen die konfliktgelösten Programme (die "Krankheiten") zu Ende, und aufgrund der Botschaft des Mittels bleibt es auch bei einer Konfliktlösung (evtl. nach wiederholter Mittelgabe), dauernde Rezidive gibt es unter homöopathischer Behandlung sehr selten, da Sie psychisch entsprechend konstituiert werden, in unlösbaren Fällen wird die Epikrise wahrscheinlich dafür sorgen, dass die Patienten die auslösende Situation endgültig verlassen und somit eine Konfliktlösung herbeiführen. Alles Gesagte gilt unter der Prämisse, dass Mittel und Potenz passen, ansonsten kristallisiert sich durch die Behandlung eventuell ein anderes Mittelbild heraus, das dann zu einer Folgeverschreibung führt. Oder Ihr Behandler verschreibt eine höhere Potenz.

 

Für die Zweifler und Gegner der Homöopathie: Ein ganz bestimmtes homöopathisches Mittel hat während einer Mittelprüfung an Gesunden eine ähnliche Symptomatik hervorgerufen wie bei dem Kranken, an dem es zur Anwendung kommt. Insofern kann es sich erstens nicht um einen Placebo-Effekt handeln. Das homöopathische Mittel schlechthin gibt es zweitens nicht. Es muss zu Ihnen passen. Das gilt ja auch in der Medizin: Eine Kopfschmerztablette wird Ihnen bei Magenbeschwerden nicht helfen! Und drittens kennen Sie vielleicht durch Bekannte die Homöopathie mit niedrigen Potenzen, bei der kleine Wehwehchen sanft beseitigt werden (D6, D12). Die Klassische Homöopathie aber geht anders vor: Die Bestimmung des passenden homöopathischen Mittels ist ein Vorgang, bei dem in einer Anamnese sämtliche körperliche und Gemütssymptome zusammengetragen werden. Es geht also hier ganz allgemein um das Ähnlichkeitsgesetz: Welche biologischen Programme und welche Konstellationen sind am Laufen, eventuell schon Ihr ganzes Leben lang? Dieser Symptomenkomplex entspricht immer einem ganz bestimmten homöopathischen Mittel, das die passenden Botschaften für Sie bereithalten muss. Beachtet ein Heilpraktiker/Homöopath das Gesetz der Ähnlichkeit nicht, handelt es sich nicht um Homöopathie, sondern um Beliebigkeit, die noch niemandem geholfen hat! Je nach Intensität und Dauer der Symptomatik wird die Potenz (D30 bis C 50.000 und mehr) entsprechend bestimmt, und der Patient bekommt das Mittel in großen Zeitabständen verabreicht.

 

Meistens sind die größten Zweifler die, die noch nie ein homöopathisches Mittel eingenommen haben. Ich kann das gut nachvollziehen. Ich reihe mich da nahtlos in die Ahnengalerie der zunächst Zweifelnden und anschließend vehement für die Homöopathie kämpfenden Menschen ein. Constantin Hering (1800-1880) erhielt als Medizinstudent den Auftrag, eine Abhandlung über den Irrweg der Homöopathie zu verfassen, um sie so der Lächerlichkeit preiszugeben. Das Gegenteil trat ein, er lernte sie schätzen und studierte diese patientenbegleitende Therapie mit einer unnachahmlichen Vehemenz, verfasste Bücher und Repertorien und verlieh der Homöopathie dadurch große Achtung. Mir geht es ebenso, ich lehnte die Kügelchen so lange ab, bis mich ein 6-wöchiger Husten lange genug quälte, um ein Globuli zu versuchen. Am nächsten Tag war nichts mehr, nicht mal ein Echo, nichts. Meine Interpretation: Homöopathie löst Teufelskreise auf. Ein Husten kann einen Schreckangst-Konflikt auslösen, so wie ein Schupfen einem stinken kann (Teufelskreis Stinkekonflikt).  Dieser Teufelskreiskonflikt kann innerhalb von Minuten gelöst werden, die Symptome erübrigen sich über Nacht, da nicht viel zusätzliche Konfliktmasse aufgebaut wurde.

 

Im normalen Leben ist es außerordentlich schwierig, die Konflikte in einer Situation zu lösen, in der man zu verharren gezwungen ist (z.B. an seinem Arbeitsplatz, in einer ehelichen Beziehung oder auch in der Beziehung zu den Nachbarn), die Konflikte nagen an einem. Jeder Umstand erinnert an die Konfliktsituation, jedes Wort kann sie erneut heraufbeschwören. In der Natur würde ein Tier die Situation meiden, bei uns Menschen geht das nicht. Ein homöopathisches Mittel kann hier aber mitunter Wunder bewirken. Auf einmal ist aller Groll wie weggeblasen, und man ist wieder in der psychischen Vorkonflikt-Situation. Man kriegt quasi eine zweite Chance, lernt verstehen und verzeihen (sogar drüber lachen) und kann nun die Zukunft harmonischer gestalten. Da der Partner nun auch Verständnis bekommt, ist er auch bereit zu verzeihen und mitzuarbeiten. Am besten ist es, alle Beteiligten homöopathisch zu behandeln. Je nach Höhe der Potenz wirken die Mittel über Jahre hinweg, sodass eine wirklich dauerhafte Lösung geschaffen werden kann.

 

Auch Allergien sind durch homöopathische Mittel schon vielfach geheilt worden. Es ist immer eine feine Sache, wenn man konfliktbegleitenden Schienen und Zweitschienen komplett aus dem Weg gehen kann. Ist dies nicht möglich, muss der Urkonflikt gelöst werden, oder zumindest muss der Zusammenhang mit dem Allergieauslöser gebrochen werden. Man kann sich also klarmachen, dass der damalige Konflikt hinfällig ist, dass der Allergieauslöser nichts mit dem eigentlichen Geschehen zu tun hat und dass eine Warnung vor solch einer Situation nicht mehr nötig ist. Wenn man dies gleichzeitig mit dem passenden homöopathischen Mittel begleitet, sollte der Mechanismus zu durchbrechen sein.

 

Was ist nun also der Vorteil der Homöopathie gegenüber der schulmedizinischen Behandlung? Durch Antibiotika werden Sie sehr schnell von schlimmen Symptomen befreit. Jedoch ist die Behandlung unbiologisch, da die Mikroben ihre Arbeit nicht zu Ende führen können. Die eigentliche, nun sehr ineffiziente Reparaturphase wird also ein sehr langer Prozess, Sie bleiben lange müde und schwach und werden sich möglicher Weise beim nächsten "Kranken" anstecken, da das zu bearbeitende Terrain nicht vollständig repariert worden ist. Konfliktaktive Zellvermehrungen (Althirn) werden ohne die Arbeit der Mykobakterien abgekapselt, was eine spätere Diagnose Krebs nicht ausschließt. Es kann sicher ein Vorteil für Sie sein, wenn Sie solch einen Tumor lieber durch eine OP entfernen als ihn durch Mykobakterien abbauen zu lassen, zumal dieser biologische Vorgang ebenfalls sehr anstrengend sein kann. Zum Thema Chemo und Bestrahlung kann man nur den Kopf schütteln, da es in der Natur kein Gut und Böse gibt und das umgebende Gewebe nicht schuld ist an der Zellvermehrung. Vielmehr handelte es sich um ein Biologisches Programm, das auf eine außergewöhnliche Situation reagierte. Und in dieses bringt sich die Homöopathie mildernd ein, ohne biologische Abläufe zu stören.

 

Manche Konfliktsituationen kann man leider nicht vermeiden. Wenn man jedoch merkt, dass diese einen konfliktaktiv machen und dauernd Symptome oder Konstellationen produzieren, dann sollte man sie zu meiden versuchen. Geht das nicht, kann das passende homöopathische Mittel die innere Einstellung zum Konflikt so weit ändern, dass man damit leben und ihn vielleicht vergessen kann. (Auch Mein Studentenmädchen kann sehr hilfreich sein während der Konfliktaktivität.) Ich kann Ihnen hier leider nicht mit Sicherheit sagen, wie eine Konfliktaktivität unter homöopathischer Mittelwirkung verläuft, dazu müsste man viele CTs nach Globuli-Gabe sichten. Die empirische Erfahrung zeigt jedoch, dass eine Heilung in Gang kommt bzw. Komplikationen vermieden werden. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie sich besser fühlen und dass es Ihnen besser geht. Leider gibt es keine Zusammenarbeit zwischen Homöopathen und Kennern der 5 Biologischen Naturgesetze, obwohl aus beiden Bereichen ein riesiges empirisches Wissen zusammengeführt werden könnte. Vielleicht wird es die Zukunft zeigen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Pfad in Richtung Gesundheit!